Mythos 5: Mercedes-Benz 300 Messwagen.

Mythos 5: Mercedes-Benz 300 Messwagen.

Mythos 5: Mercedes-Benz 300 Messwagen.


1956 stellt die Daimler-Benz AG den ersten Bauabschnitt der „Einfahrbahn“ fertig. Sie ist 15 Kilometer lang und liegt am Rande des Werks in Untertürkheim. Neue Modelle werden hier vor der Markteinführung, oft schon in einer sehr frühen Entwicklungsphase, ausführlich getestet und allen nur denkbaren Belastungen ausgesetzt: Seitenwind, Schlaglöchern, Kopfsteinpflaster, Steilkurven, Rutschplatten und Salzwasserbecken. Das Fahrverhalten der Testfahrzeuge wird analysiert und die entsprechenden Daten werden gesammelt. In den ersten Jahren können die Messgeräte, die die Daten aufzeichnen, aus zwei Gründen nicht im Testfahrzeug selbst mitgeführt werden: Sie sind zu empfindlich, um den Belastungen im harten Testalltag ausgesetzt zu werden und zu schwer, denn sie würden mit ihrem Gewicht die Ergebnisse verfälschen. Deshalb werden Messwagen einsetzt, die die Testfahrzeuge begleiten und mit ihnen über ein Kabel für die Datenübertragung verbunden sind. Dieser Messwagen ist ein Einzelstück der Mercedes-Benz Versuchsabteilung aus dem Jahr 1960, ein umgebauter Mercedes-Benz 300.

Dieses Auto ist ein umgebauter Mercedes-Benz 300 aus dem Jahr 1960, der von den Mercedes-Benz Ingenieuren dafür verwendet wurde, bei Testfahrten nebenher zu fahren und die Messergebnisse aufzuzeichnen. Damals wie heute werden neue Mercedes-Benz Autos auf Biegen und Brechen getestet, bevor sie verkauft werden. Zu diesem Zweck hat Mercedes-Benz additional eine Teststrecke gebaut. Sie liegt am Rande des Werks in Untertürkheim, nicht weit vom Mercedes-Benz Museum entfernt. Neue Autos werden dort wochenlang auf Straßen mit tiefen Löchern und holprigem Kopfsteinpflaster getestet. Mit einer großen Windmaschine wird ausprobiert, ob sich das Auto auch bei Wind intestine lenken lässt. Auf einer riesigen Rutschplatte untersucht man, wie schnell der Wagen in Kurven fahren kann. Neben der Rutschplatte gibt es sogar eine Artwork „Schwimmbad“, doch da sollte man besser nicht baden: Es ist ein Salzwasserbecken, mit dem untersucht wird, wie das Auto konstruiert sein muss, damit das Streusalz, das im Winter bei Schnee und Eis gestreut wird, keinen Schaden am Fahrzeug anrichten kann.

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