Mythos 4: Mercedes-Benz 300 SL Roadster.

Mythos 4: Mercedes-Benz 300 SL Roadster.

Mythos 4: Mercedes-Benz 300 SL Roadster.


Wie sein älterer Bruder, das Flügeltürer-Coupé, das der Schah von Persien, der Dirigent Herbert von Karajan und Stars wie Zsa Zsa Gabor und Romy Schneider besaßen, findet auch der 300 SL Roadster seine Käufer in der Highsociety: Clark Gable, Glenn Ford, Horst Buchholz und Curd Jürgens fahren ihn ebenso wie Elvis Presley und Toni Sailer. Bis heute wird der Mythos des 300 SL weltweit gepflegt: Unmengen an Fachliteratur widmen sich dem W 198, wie der Flügeltürer und der Roadster werksintern bezeichnet werden. Oldtimer-Golf equipment veranstalten Ausfahrten und Präsentationen, Web sites zeigen den W 198 in den verschiedenen Stadien seines aufwändigen Restaurierungsprozesses. Und noch immer träumt so mancher Fan von einem spektakulären Werkstattfund, einem verstaubten, aber fahrtüchtigen 300 SL, vergessen in Omas Storage.

Dieser Luxusportwagen heißt 300 SL Roadster und ist einer von nur 1858 solcher Wagen, die ab 1957 gebaut wurden. 1858 Stück – das ist nicht viel, verglichen mit den Zehntausenden, die heute von einem neuen Modell gebaut werden! Kein Wunder, dass der 300 SL genauso begehrt wie eine seltene Briefmarke und der ganze Stolz eines jeden Besitzers ist. Der SL ist ein Traumauto und Traumautos parken nicht an jeder Straßenecke. Wenn Traumautos vorbeifahren, drehen die Leute die Hälse und schauen ihnen nach. Sie werden von Filmstars und Popsängern gefahren, tauchen in Filmen auf, in Photobüchern und in Comics. Traumautos sind die Lieblingskarten im Autoquartett, und wenn sie ausgedient haben, stellt man sie ins Museum – so wie hier.

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